Holzqualität & Pflege

Naturprodukt Holz

Holz ist ein natürlicher Werkstoff – und genau das macht jedes Spielgerät einzigartig. Erfahren Sie, welche natürlichen Eigenschaften auftreten können und worauf Sie bei Pflege und Umgang achten sollten.

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Informationen zur Holzqualität

Holz ist ein Naturprodukt

Immer kleiner wird der Raum, den wir der Natur in unserem Leben einräumen. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Kindern die Möglichkeit geben, Natur mit allen Sinnen zu genießen.

Holz in der Gestaltung von Spielgeräten leistet hierzu einen wertvollen Beitrag.

Holz ist ein nachwachsender Naturbaustoff von hoher Ästhetik, ermöglicht eine außerordentliche Gestaltungsvielfalt und schafft mit seiner natürlichen Wärme immer neue Reize.

Grundsätzliches

Jedes Holzstück ist ein Unikat

Die unterschiedlichsten Holzarten weisen unterschiedliche natürliche Eigenschaften auf.

Holzart

Nordische Fichte

Nordische Fichte zählt zu den Weichhölzern und eignet sich als Bau- und Konstruktionsholz.

Sie wird unter anderem für Zäune, Palisaden, Pfähle und Spielgeräte eingesetzt.

Zur besseren Witterungsbeständigkeit empfehlen wir einen Anstrich mit entsprechendem Imprägniergrund und eine anschließende Versiegelung mit einer Lasur gemäß DIN EN 71-3.
Holzarten

Lärche & Douglasie

Lärche und Douglasie besitzen eine markante Maserung und sehr gute technische Eigenschaften.

Ihre hohe Dichte macht das Holz äußerst stabil. Die natürlichen Inhaltsstoffe machen beide dauerhaft resistent gegen Witterungseinflüsse.

Einen zusätzlichen Holzschutzanstrich benötigen sie laut unseren Produktinformationen nicht. Beide eignen sich für den Einsatz im Außenbereich.
Natürliche Eigenschaften

Diese Veränderungen können bei Holz auftreten

Holz ist ein Naturprodukt und verändert sich durch Feuchtigkeit, Wärme, Sonneneinstrahlung und andere Umwelteinflüsse.

01

Harz

Harzbildung ist eine holztypische Eigenschaft und trägt zur Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen bei.

Es ist normal, dass nach der Verarbeitung Harze austreten. Der Harzaustritt findet hauptsächlich im ersten Jahr statt und danach in geringerem Umfang.

Bei Sonneneinstrahlung wird austretendes Harz relativ schnell spröde und fällt von selbst ab.

Alternativ lässt sich Harz mit einem Spachtel oder vor dem Anstrich mit Terpentin beziehungsweise alkoholhaltigen Reinigungsmitteln entfernen.

02

Schimmel & Bläue

Holz besitzt immer einen gewissen Feuchtegehalt. Besonders in der warmen Jahreszeit kann es in folierten Lagerpaketen durch Kondenswasserbildung in seltenen Fällen zu Stockflecken und bläulichen Verfärbungen kommen.

Laut unseren Informationen beeinträchtigen diese Pilze weder die Qualität noch die Festigkeit des Holzes und stellen keinen Mangel dar.

Nach dem Aufbau können die Flecken mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Verbleibende Rückstände verschwinden in der Regel durch Wettereinflüsse nach und nach.

03

Schwarze Verfärbungen & Flecken

Mit der Zeit verfärben sich Hölzer. Insbesondere kann sich Holz schwarz verfärben, wenn es mit Feuchtigkeit und metallischen Verbindungselementen in Berührung kommt.

Oberflächliche Flecken können mit Schimmel verwechselt werden, lassen sich aber abschleifen und reinigen.

Diese natürliche Reaktion beeinträchtigt laut unseren Informationen nicht die Integrität oder Haltbarkeit der Konstruktion.

04

Farbabweichungen

Neben dem natürlichen Farbspiel reagiert Holz auf UV-Strahlung mit Farbveränderungen.

Bei der Lagerung können einzelne Holzteile durch Stapelung oder Verpackung abgedeckt sein, während andere Bereiche dem Licht ausgesetzt sind.

Dadurch können Stellen zunächst unterschiedlich hell oder dunkel erscheinen. Diese Unterschiede gleichen sich nach einigen Wochen Sonneneinstrahlung an.

05

Trocknungsrisse & Verwerfungen

Risse sind durch Zellstruktur sowie Quell- und Schwindverhalten natürliche Eigenschaften des Holzes.

Durch Hitze, UV-Strahlung und Luftfeuchtigkeit kommt es zu Volumenänderungen und damit zur Rissbildung – das Holz arbeitet.

Laut unseren Informationen werden Stabilität, Haltbarkeit und Sicherheit des Produktes dadurch nicht beeinflusst.

Nach DIN 4074 sind Risse im Holz grundsätzlich zulässig und stellen laut unseren Angaben keinen Reklamationsgrund dar.

06

Raue Oberflächen

Bei einigen Holzteilen können raue Stellen und Splitter auftreten. Trotz sorgfältiger Auswahl und Produktion lässt sich dies nicht vollständig vermeiden.

Holzfasern, die beim Hobeln und Fräsen entgegen der Bearbeitungsrichtung verlaufen, neigen zum Ausreißen – besonders im Bereich von Ästen und an äußeren Enden.

Diese ästhetischen Merkmale beeinträchtigen laut unseren Angaben nicht die Festigkeit und stellen keinen Reklamationsgrund dar.

07

Äste & Maserung

Ein Baum wächst nicht vollkommen gerade. Maserung und Anzahl der Äste unterscheiden sich von Holzstück zu Holzstück.

Bei Nadelhölzern treten Äste häufiger auf als bei Laubhölzern.

Äste, die an mindestens einer Stelle fest verwachsen sind, sowie deren Anzahl gehören laut unseren Angaben zur natürlichen Charakteristik des Holzes und stellen keine Qualitätsminderung dar.

Pflege

Holz liebt Pflege

Die Farbe des Holzes verändert sich im Laufe der Zeit durch Verwitterung und Sonneneinstrahlung.

Ein Anstrich dient als Schutz vor Holzfäule und nicht nur als dekoratives Finish.

Wenn die ursprüngliche Farbe der Holzteile erhalten werden soll, können diese mit einer speziellen Lasur behandelt werden.

Diese sollte im Bereich der Kinderspielgeräte der DIN EN 71-3 entsprechen.

Eine Lasur bietet zusätzlichen Schutz vor Holzfäule, verzögert den Alterungsprozess und verhindert leichte Rissbildung.

Der Anstrich sollte jährlich erneuert werden.